© Maren Diehl 2016
Die Entstehungsgeschichte
Wie alles begannn: Bereits   2016   hatte   ich   erstmals   die   Idee,   eine   solche   Konferenz   auf die   Beine   zu   stellen   und   begann   mit   der   Suche   nach   MittäterInnen, was   sich   nicht   einfach   gestaltete.   Da   wir   alle   sehr   viel   wissen,   viele Erfahrungen    gemacht    und    unsere    Schlüsse    gezogen    haben,    ist    es sehr   schwierig,   mehrere   Leute   so   zusammenzubringen,   dass   wirklich ein   konstruktiver   Prozess   entsteht.   Die   Fallen   bestehen   darin,   dass manche     gewohnheitsmäßig     referieren,     ohne     auf     den     aktuellen Zusammenhang,    das    übergeordnete    Thema    zu    achten,    andere    zu viele   Bedenken   haben,   falsch   verstanden   zu   werden   und   deshalb   die Idee   ablehnen,   einzelne   sich   zu   stark   an   eine   Reitweise   gebunden haben und dann auch noch einige denken, sie wüssten nicht genug. Aus   den   ersten   Terminen   entwickelte   sich   die   Zusammenarbeit   mit   Katja   Eser,   die   als   Erste   die   Sprengkraft   des   Modells   der Biotensegrität   erfasste,   meine   These   zum   Lumbosakralgelenk   unterstützte   und   sich   immer   wieder   die   Zeit   nahm   für   Treffen (mal   eben   sechs   Stunden   lang   einen   Tisch   im   Cafe   mit   Bergen   von   Fachliteratur   blockiert)   und   Telefonate.   So   entstand   auch unser   gemeinsames   Video   zur   LSG-These    im   Rahmen   der   Pferdekonferenz   von   Antoinette   Hitzinger   sowie   ein   Fachartikel   zur LSG-These. Um    eine    solide    Basis    für    die    Zusammenarbeit    zu    schaffen,    habe    ich    auf    einer    nichtöffentlichen    Homepage    die Grundaussagen definiert, in denen alle Referentinnen übereinstimmen sollten, um ein rundes Ganzes liefern zu können. In   einem   Treffen   2017   gesellte   sich   dann   Maike   Knifka   dazu,   die   ebenso   wie   Katja   Eser   als   Ausbilderin   über   einen   großen Wissensschatz   verfügt   und   sich   begeistert   mit   der   Biotensegrität   und   den   Faszienzugbahnen   befasst.   Nach   und   nach   kamen dann   die   anderen   Referentinnen   hinzu,   alle   mit   großer   Begeisterung   und   Faszination.   Allein   die   Formulierung   wesentlicher Fragen hat bei uns allen immer wieder neue Überlegungen angestoßen. Mit   Maike   Knifka   habe   ich   einen    Post   über   Rotation   und   Torsion   in   der   Pferdewirbelsäule    ve rfasst,   den   Lesley   Osborne   und Curtis Clark in englische Sprache übersetzt haben. Zu finden im Blog und hier die englische Version. Die   Arbeit   der   Referentinnen   war   lange   in   Bewegung,   Themen   kristallisierten   sich   heraus,   Schwerpunkte   verschoben   sich, einige Referentinnen sagten aus persönlichen Gründen wieder ab - es war ein spannender Prozess. Dass   die   Konferenz   2018   wirklich   stattgefunden   hat,   ist   dem   Engagement   von   Falada   e.V.   und   dem   ersten   Vorsitzenden Christof   Roerig   zu   verdanken   sowie   dem   Stiftsgut   Keysermühle   in   Klingenmünster,   das   gemeinnützigen   Vereinen   sehr günstige   Konditionen   bietet   -   und   das   in   einem   schönen   Rahmen   und   mit   guter   Küche   für   alle   Ernährungsmodelle.   Den Verein   hatte   ich   vor   einigen   Jahren   mit   gegründet   und   Starthilfe   gegeben,   mich   dann   aber   aus   dem   Vorstand   zurückgezogen. Es   freut   mich   sehr,   dass   Falada   e.V.   jetzt   auf   eigenen   Beinen   steht   und   in   der   Lage   war,   die   Gebrauchshaltungskonferenz auszurichten. Die Nachlese zur Konferenz folgt auf der nächsten Seite.
der Gebrauchshaltungskonferenz