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Kein Mensch ist nur sein Verstand. Aber viele identifizieren sich mit ihrem Verstand, weil sie ihn mit ihrem Selbst verwechseln und haben deshalb zu dem großen Feld der Möglichkeiten des Faszienkörpers keinen Zugang. Das lässt sich ändern. Die Übungen auf der Körperebene schulen die Wahrnehmung dessen, was ist, dessen, was man tut und dessen, was aufgrund der eigenen Handlung geschieht. Nicht nur als Bewegungsorgan will der Faszienkörper trainiert sein, sondern auch als Wahrnehmungsorgan. Etwa zwei Drittel der Nerven in diesem Organ sind für Wahrnehmung zuständig, nur ein Drittel für die motorische Steuerung. Der Verstand ist mit der Verarbeitung der Bewegungsdaten überfordert, vor allem, wenn es um die Räumlichkeit der ganzheitlichen Bewegung im Faszienkörper geht. Aus dem „Raumeinnehmen“ und dem „Raumfühlen“ entstehen neue Konzepte sowohl für die eigene Bewegung als auch für das Training der Pferde. Was der Körper erlebt und abgespeichert hat, ist immer da. Der Faszienkörper wird einflussreicher, der Verstand weiß jetzt, was er alles nicht weiß und auch nicht wissen kann. Aber es gibt einen neutralen inneren Beobachter, der wertfrei Rückmeldung zum Geschehen liefern und als innerer Reiseleiter und Trainer fungieren kann. Es ist ein Bewegungsseminar für alle Beteiligten, bei dem es nicht nur darum geht, den Körper zu trainieren, sondern auch um mentale und emotionale Beweglichkeit, Geschmeidigkeit, Kraft und Durchlässigkeit. Dazu kommt eine Einführung in "Impulsfreies Longieren" und "Impulsfreie Zügelführung". 16.-17. Juni 2018 Therapeutenseminar in der Tierphysiotherapieschule Triade, Salzstraße 11 in 85643 Steinhöring, 295€ incl. Getränke und Snacks. Anmeldung und weitere Infos bei Triade.
© Maren Diehl 2016
Seminar Faszientraining für Mensch und Pferd